PEN-Stipendiatin Şehbal Şenyurt Arınlı in der Räuberhöhle – Ravensburg

Gut gefüllt war die Gaststätte Räuberhöhle in Ravensburg am 9. Februar 2020. Dort fand die 2. Lesung aus dem Writers-in-Exile Programm des PEN-Zentrums statt. Im Mittelpunkt stand die 1962 in Giresun / Türkei geborene Autorin Şehbal Şenyurt Arınlı, deren Briefwechsel mit der ebenfalls geflüchteten Terézia Mora in dem Buch „Zwei Autorinnen im Transit“ veröffentlicht wurde. 

http://www.pen-deutschland.de/de/2020/02/12/pen-stipendiatin-sehbal-senyurt-arinli-in-der-raeuberhoehle-ravensburg/

Unser Gast: Şehbal Şenyurt Arınlı

Bei der zweiten Ausgabe unserer Reihe mit Autoren, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben, ist die Schriftstellerin und Dokumentarfilmerin Şehbal Şenyurt Arınlı in der Räuberhöhle zu Gast. Sie wurde 2017 wegen ihres Engagements für die kurdische Minderheit in der Türkei festgenommen und konnte nur durch einen Zufall nach Deutschland fliehen. 

http://www.ravensbuch.de/veranstaltung/9-februar-2020-1600-şehbal-şenyurt-arınlı#

„Versteckt, der Mordmechanismus des Staates“ (Türkisch)

“Gizlenen, Devletin Cinayet Mekanizması”

Hrant Dink’in katledilmesi üzerinden on üç yıl geçti. Hala devam eden yargı süreci boyunca deliller karartıldı, cinayetin emrini verenler gizlendi, Ankara’nın karanlık dehlizleri tarafından korundu, kollandı. Kamuoyu baskısı olmasa dosya belki de alelacele kapatılacaktı.

Agos gazetesi kurucusu ve genel yayın yönetmeni Hrant Dink, 19 Ocak 2007 tarihinde Şişli’deki Agos gazetesi binası önünde katledildi. ‘Hrant İçin Adalet’ şiarıyla adalet mücadelesi devam ederken, kurulan Hrant Dink Vakfı, açtığı 23,5 Hrant Dink Hafıza Mekanı ile Hrant’ın hayatına, mücadelesine tanık olmak isteyenlere kapılarını açtı.

http://m.bianet.org/bianet/sanat/218766-gizlenen-devletin-cinayet-mekanizmasi

Brief- und Ortswechsel

Einen Brief zu schreiben, verlangt Zeit. Allein durch die Handschrift dauert der Prozess länger und den Worten kann eine größere Bedeutung zugemessen werden als einer digitalen Nachricht. Die Schönheit, die die literarische Form eines Briefwechsels birgt, zeigt das Buch „Zwei Autorinnen im Transit“ (binooki). Hier schreiben sich vorher einander unbekannte Schriftstellerinnen. Initiiert wurde dieser Austausch vom Writers-in-Exile-Programm des deutschen PEN Zentrums, ein Stipendienprogramm für verfolgte Schriftsteller. 

http://www.choices.de/wortwahl-sehbal-senyurt-arinli-terezia-mora-aras-oeren

Zwei Autorinnen im Transit – Ein literarischer Briefwechsel zwischen Terézia Mora und Şehbal Şenyurt Arınlı

Im Rahmen der literarischen Reihe des Writers in Exile-Programms des deutschen PEN-Zentrums ist ein Briefwechsel der besonderen Art entstanden. Zwei Schriftstellerinnen korrespondieren über Wochen und stehen sich zum ersten Mal bei der Lesung ihrer Briefe in der Akademie der Künste gegenüber: Terézia Mora, seit 2008 Mitglied der Sektion Literatur der Akademie der Künste und seit kurzem Büchner-Preisträgerin, und Şehbal Şenyurt Arınlı, Schriftstellerin, Dokumentarfilmerin und Stipendiatin des PEN-Exilprogramms. Nach der Lesung lassen sich die beiden Schriftstellerinnen vom ehemaligen PEN-Präsidenten, dem Schriftsteller Gert Heidenreich, zu ihren Texten befragen.

http://www.adk.de/de/programm/?we_objectID=60457

Das PEN-Zentrum Deutschland auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.1 D 92

Ist die Meinungsfreiheit in Spanien in Gefahr? Wie steht es um Eritrea? Was bedeutet das Exil für Schriftstellerinnen und Schriftsteller weltweit und wie können wir bedrohte Kolleginnen und Kollegen wirkungsvoll unterstützen? Diesen und vielen weiteren Fragen stellen sich unsere Gäste, Mitglieder und Writers in Exile (WiE)-Stipendiatinnen und -Stipendiaten auf der Frankfurter Buchmesse (16.-20.10.).

http://www.pen-deutschland.de/de/2019/09/12/das-pen-zentrum-deutschland-auf-der-frankfurter-buchmesse-in-halle-4-1-d-92-2/

Heute in der Stadtbibliothek Magdeburg: Gespräche und Lesungen über Verfolgung, Heimat und Fremde

Sie sind politische Journalistinnen, Menschenrechtsaktivistinnen, Bloggerinnen und Schriftstellerinnen, denen in ihren Heimatländern Verfolgung, Folter und lange Haftstrafen drohen. Die Schriftstellerinnen Şehbal Şenyurt Arinli aus der Türkei, Fatuma Nurye Yimam aus Äthiopien und Yirgalem Fisseha Mebrahtu aus Eritrea leben heute als Stipendiatinnen des PEN-Zentrums in Deutschland. Zum Internationalen Frauentag sind die drei Autorinnen im Rahmen des Programms „Writers-in-Exile“ heute um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek zu Gast. In ihren Texten und im Gespräch mit dem Moderator Carlos Collado Seidel, dem Generalsekretär des deutschen PEN, erzählen die Autorinnen von Verfolgung, vom Verlust der Heimat und vom Ankommen im Zufluchtsland. 

http://www.magdeburger-news.de/?c=20190308094046&tag=Frauentag