FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES

Gestern Abend fand im Literaturhaus München eine Veranstaltung zum 100. Jubiläum von PEN International statt, bei der der wunderschöne im Elisabeth Sandmann Verlag erschienene Jubiläumsband „Für die Freiheit des Wortes“ präsentiert wurde. PEN-Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter Ralf Nestmeyer sprach ein Grußwort. Abschließend diskutierten, moderiert von Niels Beintker, unsere Writers-in-Exile-Stipendiatinnen Volha Hapeyeva und Şehbal Şenyurt Arınlı über die Situation bedrohter Autoren in Belarus und in der Türkei.

Exile, another stage in resistance

In Turkey, Şehbal Şenyurt Arınlı was the very first woman behind the camera. She is a talented documentary film maker who, by transforming her own questions into a struggle, managed to provide breaths of fresh air during some of the most critical periods in her country. She learned to struggle against the system in her first years as a journalist, through the reality of the human stories always kept in the background of the news. By including the woman’s point of view and colors within her frame, she created a film based on every life she encountered. And, with each one of her films, she left a mark on History’s memory.

http://www.kedistan.net/2021/05/29/exile-resistance-sehbal-senyurt-arinli/

Exil, autre étape de résistance

Şehbal Şenyurt Arınlı fut la toute première femme à la caméra, en Turquie. Elle est une réalisatrice de documentaires talentueuse qui, en transformant ses propres questionnements en un combat, a su à donner un brin de respiration dans les périodes les plus critiques de son pays. Elle a appris à lutter contre le système, dès ses premières années de journalisme, à travers la réalité des histoires humaines qui restent en arrière plan de  l’actualité. En incluant le regard et les couleurs de la femme dans son cadrage, elle a créé un film à partir de chaque vie croisée. Et, avec chacun de ses films, elle a posé une trace dans la mémoire de l’Histoire.

http://www.kedistan.net/2021/05/27/exil-sehbal-senyurt-arinli/

Sürgün, direnişin bir başka zorlu safhası

Şehbal Şenyurt Arınlı Türkiye’nin ilk kadın kameramanı. Kendi sorgulamalarını mücadeleye dönüştürerek ülkesinin en kritik dönemlerine nefes aldırmış başarılı bir belgesel yapımcısı. Sistemle mücadele etmeyi daha gazetecilik yıllarında, haber arkasında kalan insan öykülerinin gerçekliğiyle öğrenmiş. Kadın rengini ve bakış açısını kadrajına alıp her hayattan bir film yaratmış, her bir filmi ile tarihin belleğine bir not düşmüş.

http://www.kedistan.net/2021/05/26/surgun-sehbal-senyurt-arinli/

„Die Türkei ist ein Land der Gewalt“

Dankbar ist die 35-Jährige auch der Journalistin und Dokumentarfilmerin Sehbal Senyurt Arinli, die das dreijährige PEN-Stipendium 2017 erhielt und die Betreuung ihrer Nachfolgerin übernommen hat, ihr bei den Behördengängen hilft und sie mit der Stadt vertraut macht. Arinlis Ayslantrag ist inzwischen anerkannt, sie hat einen Flüchtlingspass, in die Türkei kann sie nicht zurück. „Ich würde an der Grenze festgenommen“, weiß die 58-Jährige, die wegen ihres politischen Engagements zweimal verhaftet wurde und einer dritten Inhaftierung durch die Flucht nach Deutschland entkam.

https://www.nordbayern.de/kultur/die-turkei-ist-ein-land-der-gewalt-1.10933619

Workshop „Wer schreibt, bleibt!“ mit Şehbal Şenyurt Arınlı & MOiN e.V.

Eure Erlebnisse mit eigenen Worten sind wertvoller. Workshop für alle Interessierten, die eigene „verlorene Geschichte“ schreiben wollen, die über Grenzen, Wege, Heimat und Heimatlosigkeit hinaus wirken… Der Workshop „Wer Schreibt, bleibt“ wird von Şehbal Şenyurt Arınlı geleitet. 

http://www.regioactive.de/ausstellung/workshop-wer-schreibt-bleibt-mit-ehbal-enyurt-arnl-moin-e-v-nuernberg-desi-stadtteilzentrum-2020-09-26-jSqtnVLMMW